Ni Hao Reisebericht China

3. Tag Himmelstempel Kaiserpalast

Hi ich Heute führt uns die Fahrt zum Himmelstempel (Tiantan), der richtig übersetzt eigentlich “Himmelsalter” heißen müsste und im Süden der Stadt liegt. Er entstand im Jahr 1421t. Der Durchmesser der oberen Plattform ist etwa 24 m, neun Bodenplatten umgeben die innere runde Platte und mit jedem Ring werden es neun Platten mehr, bis außen neun mal neun erreicht sind. Die runde Form des Altars steht natürlich für den Himmel, mit dem der Kaiser hier in Verbindung trat um für eine gute Ernte zu bitten. Zum letzten Mal wurde er 1914 vom selbst ernannten Kaiser Yuan Shikai als Opferstätte benutzt.
Die mächtigen Säulenreihen im innen, symbolisieren die vier Jahreszeiten, dann die zwölf Monate und außen die traditionellen 2-mal zwölf Stunden. Die Zahlensymbolik ist hier sehr geprägt durch die Neun. Die Neun gilt als höchste ungerade und damit männliche Zahl.
Hi ich Am Nachmittag führt uns der Weg zum Tiananmen Platz. Vom Tor des Himmlischen Friedens lies der Kaiser früher seine Etikette verlesen, 1949 verkündete Mao dort die Volksrepublik. Zu Zeiten Maos, wurden die Menschen zu Massendemonstrationen herangekarrt. Auf der Platzmitte ragt das 38 m hohe Denkmal für die Volkshelden. Eine quadratisch Stelle mit Inschriften Maos und Zhou Enlaissowie Reliefs mit Szenen aus der Revolutionsgeschichte. Hier ist auch das Mausoleum in dem Mao 1977 beigesetzt wurde. Im Zentrum von Peking ist die Verbotene Stadt (Kaiserpalast), mit einer Mauer umgeben innerhalb der Stadt. Die Stadt ist eine riesige Anlage mit Palästen, verschiedene Arten von Häusern und Parkanlagen. Die Räume in den sich die Kaiser aufgehalten haben, wirken eher klein. Auch das Schlafzimmer des Kaisers ist nicht gerade berauschend. Dem Kaiser hat es vermutlich gefallen mit seinen vielen Konkubinen. Er war ja nicht nur zum Schlafen hier. Die Konkubinen würden dem Kaiser aus dem ganzen Reich Chinas zugeführt. Kinder hatten die Herrscher reichlich (hatten ja auch viel Zeit) und die Intrigen untereinander waren dem zu folge auch sehr groß. Auch Mord war nicht ganz ungewöhnlich. Heutzutage beherrschen die Touristen die Anlage. In der Sommerzeit sind es einige Tausende, die hier mit Disziplin durchgeschleust werden. Es ist schon erstaunlich wie der chinesische Tourismus sich aufgebaut hat. Reiseleiter Tragen immer ein Buntes Fähnchen als Wiedererkennungswert. Fotografiert wird, was das Zeug hält (ich schließe mich nicht davon aus). Die orange - rote Farbe der Wände und Mauern ist ein typisches Merkmal für das alte China. Die Tempelanlagen haben meist ein kräftiges Rot. Da wir in der Winterzeit hier sind, ist in der Parkanlage nicht viel zu sehen. Gewaltige Skulpturen stehen überall, Drachen, Löwen, Dämonen und andere Fabelwesen. Meist haben diese die Funktion eines Wächters und Beschützers vor bösen Geistern, deren Funktion sich beliebig erweitern lässt.